Zeppelin Hydraulikbagger
Abbruchbagger

Hydraulikbagger als begehrte Zerstörer

Dinosaurier der Neuzeit: In über 20 m Arbeitshöhe bewegt der Cat 336EL mit Long-Front-Ausleger präzise tonnenschwere Anbaugeräte. Durch hydraulisch ein- und ausschiebbare Bolzen kann statt Long-Front- schnell ein kurzer Erdbauausleger montiert werden. (Bild: Zeppelin)

die MP300-Serie zu einer effektiven Lösung sowohl für Primär- als auch Sekundär-Abbrucharbeiten – ob beim Zerkleinern von Stahlbeton oder beim Schneiden von Stahltanks, -blechen oder -trägern.

Vielseitig zeigt sich ebenso die neue, samt Oilquick-Adapterplatte 5,2 t wiegende Universalzange V44P von FRD Furukawa Rock Drill Germany aus Frankfurt, die sich für Bagger der 45- bis 55-t-Klassen eignet. Die Doppel- Zylinderbauweise ermöglicht – kombiniert mit einer speziellen Schneidarmkinematik – eine extrem große Maulöffnung. Und Hardox-Brecharme vereinen hohe Brechkraft mit minimalem Verschleiß. Unterschiedliche Backensätze wiederum machen die Universalzangen der V-Serie zum Multitalent. Je nach Arbeitsanforderung können an den Basiskörper verschiedene Backensysteme montiert werden. Aufgrund der ebenso schnellen wie einfachen Austauschbarkeit der Backen ist die V44P ideal für Projekte geeignet, die mehr als nur ein Abbruchwerkzeug verlangen.

Weitere Trends sind integrierte Drehmotoren für Abbruch- und Sortiergreifer, um die meisten Arbeiten zu beschleunigen und das Ansetzen des Werkzeugs zu erleichtern, oder auch immer kompaktere Hydraulikhämmer mit Gewichten ab 30 kg, die sich für gerade mal 500 kg wiegende Mikrobagger und damit bestens für Entkernungen eignen. Größere Hydraulikhämmer werden zunehmend leiser, wartungsärmer und vibrationsneutraler, um den Bagger als Trägergerät zu schonen. Doch weder mehr Vielfalt noch Auswahl befreit von einem maßgeblichen Kriterium: Für Abbruchunternehmer ist die möglichst optimale Einsatzanpassung seiner Maschinen und Werkzeuge von entscheidender Bedeutung, um wettbewerbsfähig zu bleiben.