Neue VDI-2700-Richtlinie

Kein Bestandsschutz für ältere Nfz

Elting Metalltechnik hat die neuen VDI-2700-Vorgaben für seine Produkte umgesetzt und versieht die Steckrungen für seine formschlüssigen Ladungssicherungssysteme Vario Save Basic und Vario Save Light mit einer eindeutigen Kennzeichnung. Bilder: Elting Metalltechnik

Seit Februar 2026 gilt die Novellierung der VDI-2700-Richtlinie zur Ladungssicherung. Diese sieht unter anderem zusätzliche Kennzeichnungspflichten für Ladungssicherungssysteme vor. Das müssen Besitzer von Transportern jetzt beachten.

Die überarbeitete Fassung der VDI 2700 Blatt 3.2 regelt erweiterte Kennzeichnungspflichten für Ladungssicherungsmittel wie Zurrgurte und Rungensysteme, mit dem Ziel einer besseren Nachvollziehbarkeit und Belastungsbewertung. Insgesamt verdeutlichen die Neuerungen den Trend hin zu präziseren und strengeren technischen Anforderungen.

Pflicht zur Kennzeichnung

Besitzer alter Transportfahrzeuge sind dementsprechend verpflichtet, die neuen VDI-2700-Vorgaben ab sofort zu erfüllen und ihre Ladungssicherungssysteme regelkonform zu kennzeichnen. „Eine Etikettierung reicht hier nicht aus, da die neue VDI-2700-Richtlinie eine vollständige Rückverfolgbarkeit, also eine eindeutige Chargenverfolgung bis hin zum eingesetzten Vormaterial der Ladungssicherungssysteme, verlangt“, sagt Guido Elting, Geschäftsführer bei Elting Metalltechnik, Hersteller von Fahrzeugbaukomp

Guido Elting, Geschäftsführer der Firma Elting Metalltechnik.

onenten und Ladungssicherungssystemen für Transportfahrzeuge.

Bei bestehenden oder älteren Produkten sei diese Information in der Regel nicht mehr nachvollziehbar. „Eine nachträgliche Kennzeichnung durch Etikett oder Aufkleber würde daher keine belastbare Aussage über Material, Herkunft oder normgerechte Auslegung zulassen. Streng genommen ist bei solchen Produkten oft nicht einmal sichergestellt, dass sie den heutigen Anforderungen an eine normkonforme Ladungssicherung überhaupt genügen“, sagt Elting.