
Straßenausbau mit Spezialbaggern und Fachexpertise von Spesa

Zunehmender Autoverkehr, immer mehr Radfahrer und Fußgänger – und das bei beengten Platzverhältnissen zwischen Bahndamm und Häuserfront: Die Trippstadter Straße im Süden von Kaiserslautern ist seit Jahren ein Nadelöhr. Nun wird das in die Jahre gekommene Verkehrskonzept aus den 1980ern grundlegend überarbeitet. Die Herausforderung: Der benötigte Raum muss erst geschaffen werden. Die Stadt Kaiserslautern setzt dabei auf die Kompetenz der Firma Spesa Spezialbau und Sanierung.
„Mithilfe von Spezialbaggern, die steile Böschungen bewältigen können, haben wir zunächst große Teile des angrenzenden alten Bahndamms abgetragen und zurückgebaut“, erklärt Sebastian Otto, Projektleiter der Spesa. Um den verbleibenden Hang dauerhaft zu stabilisieren, brachten die Experten insgesamt 300 Verpressanker mit einer Länge von 7 bis 8 m in die Wand ein. Im Anschluss verfüllten sie die Anker mit einer Zementsuspension und verstärkten sie zusätzlich mit Bewehrungsmatten.

Gabionenwand als optische Verkleidung
Den Abschluss bildete eine 20 cm dicke Schicht aus Spritzbeton, die den Hang stabilisiert und schützt. „So sichern wir den Hang dauerhaft,“ betont Otto. Nach der erfolgreichen Hangsicherung stand der Bau einer Gabionenwand als optische Verkleidung der Hangsicherung auf dem Projektplan. In diesem Frühjahr soll nun der eigentliche Straßenausbau starten und im Herbst abgeschlossen sein.

Das neue Konzept schafft Raum für alle: Zusätzlich zu einer verbreiterten Fahrbahn entstehen ein 2 m breiter Gehweg und beidseitig je 1,5 m breite Schutzstreifen für Radfahrer. Anwohner sollen außerdem künftig entlang der Straße parken können. Zudem wird eine Anbindung an die neue Fahrradstraße aus Richtung Universität bis zum Volkspark geschaffen. Ziel ist es, den Verkehrsfluss auf der Südtangente zu optimieren, die Verkehrsströme besser zu verteilen und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
