Mit Dieselantrieb durch enge Räume und unwegsames Gelände

Mit dem ZRK 1000 hat das Unternehmen Zaunrith Fahrzeug- und Fertigungstechnik einen kompakten und zugleich tragfähigen Raupenkran für unwegsames Gelände oder beengte Bedingungen entwickelt. Im Fahrbetrieb sollte der Kran klein, wendig und geländegängig sein – im Arbeitsbetrieb hingegen stabil und leistungsstark. Zudem war ein möglichst leiser und emissionsfreier Betrieb gefragt – idealerweise elektrisch, aber mit einer leistungsfähigen Diesel-Alternative.
Nach Prüfung mehrerer Antriebskonzepte – darunter auch ein zu großes Silent Pack – entschieden sich die Verantwortlichen für den KDI 3404 von Rehlko (ehemals Kohler). Der Vierzylinder-Turbodiesel überzeugt mit voller Leistung bei 1.200 U/min – ideal für einen geräuscharmen, effizienten Betrieb. Durch sein hohes Drehmoment bleibt der Kran selbst bei niedriger Drehzahl kraftvoll und zuverlässig. Damit der Motor optimal in das Gesamtkonzept des ZRK 1000 passt, wurde er von Sauer & Sohn Motorentechnik umfassend modifiziert: Ein flacher Kühler reduziert die Einbauhöhe, die Motorbedieneinheit ist funkgesteuert, Pufferlager sorgen für zusätzliche Laufruhe, speziell entwickelte Einbauteile ermöglichen eine einfache Integration.
Diese Anpassungen ermöglichen nicht nur einen platzsparenden Einbau, sondern sorgen auch für eine hohe Wartungsfreundlichkeit und Bedienerkomfort. Mit einer maximalen Tragkraft von 26,3 t, einem hydraulisch höhenverstellbaren Fahrwerk, digitaler Fernwartung via Hotspot und abriebfreie Kettenpads ist der ZRK 1000 für verschiedene Einsatzbereiche ausgelegt. Der kombinierte Diesel- und Elektroantrieb macht den Kran besonders vielseitig. Das erste Gerät wurde an Maderböck Glasakrobat in Linz ausgeliefert – weitere sollen folgen.