Meiller präsentiert neuen Abrollkipper Tectrum RS32

Im Pavillon P32 und auf dem angrenzenden Freigelände zeigt Meiller auf der IAA Transportation die Baureihen Trigenius, Tectrum, Tectris, Maxtreme und Grandload. Im Mittelpunkt steht der neue Abrollkipper Tectrum RS32.
Mit einer Nennlast von 32 t ist der Tectrum RS32 für Einsätze im Baugewerbe, auf Deponien und beim häufigen Containerumschlag ausgelegt. Vorgesehen ist der Abrollkipper für Anwendungen, bei denen hohe Belastungen und der regelmäßige Wechsel unterschiedlicher Behälter zum Arbeitsalltag gehören.
„Der Tectrum RS32 ist die Weiterentwicklung unseres bisherigen RK30“, sagt Michael Eicheldinger, Leiter Produktlinie Containerwechselsysteme bei Meiller. „Mit der höheren Nennlast und der robusten Konstruktion schaffen wir zusätzliche Reserven für Einsätze, bei denen das Fahrzeug regelmäßig hohen Belastungen ausgesetzt ist.“
In Deutschland kommt der Tectrum RS32 als Vierachser zum Einsatz. Für Österreich und die Schweiz sind auch Fahrgestelle mit fünf Achsen möglich, die höhere zulässige Gesamtgewichte erlauben. Für den Schweizer Markt bietet Meiller außerdem einen speziell angepassten, hydraulisch klapp- und scherenbaren Unterfahrschutz an.
Auch der weiterentwickelte Grandload-Kippsattel auf einem DAF-Fahrgestell ist auf der IAA Transportation zu sehen. Eine Neuerung ist der BG-konforme Einstieg in die Kippbrücke, der einen sicheren Auf- und Abstieg ermöglichen soll. Zudem erhält der Kippsattel eine neue Typbezeichnung.
Den Maxtreme-Halfpipe-Kipper mit Kettenklappe präsentiert Meiller auf einem MAN-Fahrgestell mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 60 t. Der Kipper ist unter anderem für den innerbetrieblichen Mining-Verkehr mit hoher Nutzlast vorgesehen. Darüber hinaus wird ein thermoisolierter Maxtreme-Hinterkipper als Sonderausführung für den Schweizer Markt auf einem Iveco-Fahrgestell gezeigt.
Bei der Trigenius-Baureihe zeigt Meiller unter anderem eine zweiteilige Ausführung der Kranplatten. Für die Kranvorbereitung ist dadurch keine aufwendige Demontage des Fahrzeugs erforderlich. Am OEM-Fahrgestell sind lediglich entsprechende Vorbereitungen notwendig; Schraub-, Schleif- oder Nacharbeiten entfallen.
Am Stand zu sehen sind außerdem der vollelektrische Mercedes-Benz eArocs 400 mit Trigenius-Dreiseitenkipper sowie der Tectris-Absetzkipper AK14-LKT auf einem Volvo FM Electric. Mit dieser Kombination zeigt Meiller eine neue Ladebrückenlänge. Die Zwischengröße „LK“ liegt zwischen den etablierten Varianten „M“ und „L“ und wurde für entsprechende Fahrgestellkonfigurationen entwickelt. Die neue Ladebrücke ermöglicht eine angepasste Aufbaulage und Achslastverteilung auf gängigen Radständen zwischen 3.750 und 4.150 mm. Dadurch lässt sich das zulässige Gesamtgewicht besser ausschöpfen und die verfügbare Nutzlast im täglichen Einsatz besser nutzen.