Mennicke+Brochier bündelt Kompetenzen im Tief- und Rohrleitungsbau

Zwei Tiefbauunternehmen mit zusammen mehr als 300 Jahren Firmengeschichte gehen gemeinsame Wege: Die Mennicke Rohrbau GmbH (gegründet 1872) und die Brochier Rohrleitungs- und Anlagenbau GmbH (gegründet 1873) haben sich zur Mennicke+Brochier GmbH (M+B) zusammengeschlossen. Mit 452 Mitarbeitenden an fünf Standorten tritt M+B künftig als Komplettanbieter für Tief-, Rohrleitungs-, Anlagen- und Straßenbau in Süd- und Ostdeutschland auf.
„Infrastruktur entscheidet darüber, ob Versorgungssicherheit und Energiewende im Alltag funktionieren. Genau dort setzen wir an: in den Netzen, Leitungen und Anlagen, auf die Regionen angewiesen sind“, sagt Bernd Schöner, Geschäftsführer von Mennicke+Brochier. „Durch die Bündelung unserer Kompetenzen erhöhen wir unsere Schlagkraft und schaffen die Voraussetzungen, auch größere und anspruchsvollere Projekte verlässlich umzusetzen.“
Starker Partner für Infrastrukturprojekte
Energieversorger, Stadtwerke, Kommunen, Industrieunternehmen und öffentliche Auftraggeber erhalten mit M+B einen Ansprechpartner für verschiedene Bereiche moderner Infrastrukturprojekte. Die beiden Einzelunternehmen setzten zuletzt zusammen jährlich rund 900 Bauprojekte um und verlegten dabei durchschnittlich etwa 190 km Versorgungs- und Abwasserleitungen für Gas, Trinkwasser, Fernwärme und Strom.
Ein Fuhrpark mit rund 200 Fahrzeugen und Maschinen, darunter vier Hochleistungs-Saugbagger, stellt entsprechende Geräte- und Maschinenkapazitäten bereit. Die Leistungen reichen vom Tiefbau über den Rohr- und Anlagenbau bis zur Asphaltierung. Damit können verschiedene Gewerke innerhalb eines Projekts gebündelt und koordiniert werden.
Für Auftraggeber ergeben sich durch den Zusammenschluss zusätzliche Kapazitäten und ein erweitertes Standortnetz. Größere Teams, gebündelte Maschinen- und Gerätekapazitäten sowie abgestimmte Prozesse ermöglichen eine flexiblere Besetzung von Projekten und einen gezielteren Einsatz vorhandener Ressourcen. Gleichzeitig bleibt die regionale Präsenz erhalten. Sie ist insbesondere bei Projekten relevant, die eng mit lokalen Versorgern, Kommunen, Bauämtern und den Interessen von Anwohnern verbunden sind.