
Bernard Vogt gewinnt erneut das Finale

Beim Finale des Volvo-Fahrerclubs Anfang Oktober verteidigte Bernard Vogt aus Deutschland seinen Titel. Damit wurde er 2026 zum zweiten Mal in Folge bester Baumaschinenfahrer Europas.
Der Wettbewerb fand im Volvo CE Customer Center im schwedischen Eskilstuna statt. An zwei Tagen traten 22 Fahrer in verschiedenen Disziplinen sowie im Halbfinale und Finale gegeneinander an. Bewertet wurden unter anderem Präzision, Effizienz, Maschinenbedienung und Arbeitssicherheit.

Vogt gewann die Gesamtwertung, nachdem er bereits im Halbfinale die Rangliste angeführt hatte. Er erreichte das Ziel 26 Sekunden vor dem Zweitplatzierten Sebastian Enevoldsen aus Dänemark. Rang drei belegte Konrad Herndler aus Österreich.
Mit 23 Jahren war Vogt der jüngste Teilnehmer des diesjährigen Finales. Mit seinem Sieg setzt er die deutsche Erfolgsserie fort: Bereits 2023 und 2024 hatte Robin Müller den Wettbewerb gewonnen. Damit ging der Titel zum vierten Mal in Folge nach Deutschland.

„Wieder zu gewinnen, fühlt sich unglaublich an. Mein Vater hat mich schon früh mit Baumaschinen und dem Volvo-Fahrerclub vertraut gemacht, und als Familie sind wir seitdem ein fester Bestandteil dieser Gemeinschaft. Am Beruf des Baumaschinenfahrers schätze ich besonders, dass kein Tag dem anderen gleicht: Es gibt immer eine neue Herausforderung und die Chance, an Projekten mitzuwirken, die wirklich etwas bewegen. Ich bin stolz, den Titel nun im zweiten Jahr in Folge mit nach Deutschland zu bringen“, sagt Vogt. Sein Vater, der ebenfalls Mitglied des Volvo-Fahrerclubs ist und den Wettbewerb 2012 gewann, war in Eskilstuna vor Ort, um seinen Sohn zu unterstützen.
Hanna Jaschke, Leiterin des Volvo-Fahrerclubs bei Volvo CE, betonte die Bedeutung von Präzision und Sicherheit im Wettbewerb: „Beim Finale des Volvo-Fahrerclubs geht es darum, das Fachwissen, die Präzision und die Professionalität anzuerkennen, die Baumaschinenfahrer täglich auf Baustellen einbringen. Der diesjährige Wettbewerb legte noch mehr Wert auf Sicherheit und spiegelt unsere Überzeugung wider, dass qualifizierte Maschinenführer Genauigkeit und Effizienz mit sicheren Arbeitspraktiken verbinden. Herzlichen Glückwunsch an Bernard und alle Finalisten zu ihren Leistungen.“

Mit zunehmender Komplexität von Infrastrukturprojekten und dem Einsatz fortschrittlicher Maschinentechnik steigen auch die Anforderungen an Baumaschinenführer. Der Wettbewerb rückt die dafür erforderlichen Fähigkeiten in den Mittelpunkt und unterstreicht die Bedeutung von Präzision, Effizienz und Arbeitssicherheit im Baustellenbetrieb.

