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Fünf Schritte zum passenden Mietkran

Wer selten einen Kran mietet, steht vor zwei Fragen: Welcher Krantyp passt zum Projekt und was kostet der Einsatz? Der kostenlose Kranrechner auf Kranvergleich.de gibt darauf in rund zwei Minuten eine erste Antwort. Fünf Angaben genügen, eine Registrierung ist nicht nötig.

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Bild: kranvergleich.de

Schritt 1: Einsatzort angeben

Am Anfang steht die Postleitzahl oder der Ort der Baustelle. Diese Angabe bestimmt, welche Kranvermieter aus der Region später für eine Anfrage infrage kommen.

Schritt 2: Projektart wählen

Zur Auswahl stehen Neubau und Rohbau, Sanierung und Umbau, Dachdeckerarbeiten, Industriemontage sowie der einzelne Hub, etwa wenn eine Maschine oder ein Fertigpool versetzt werden soll. Die Projektart grenzt die typische Einsatzsituation ein.

Schritt 3: Lastgewicht schätzen

Gefragt ist keine exakte Zahl, sondern eine Stufe, von weniger als 1 t bis mehr als 50 t. Wer das Gewicht nicht kennt, wählt „Ich bin mir nicht sicher“. Der Rechner arbeitet dann mit einer breiteren Spanne weiter, statt eine Scheingenauigkeit vorzutäuschen.

Schritt 4: Hubhöhe angeben

Hier genügt ebenfalls eine Stufe, von unter zehn Metern bis über 40 Meter. Gemeint ist die Höhe, auf die die Last tatsächlich gehoben werden muss. Die Unsicher-Option steht ebenfalls bereit.

Schritt 5: Mietdauer festlegen

Sie reicht von einem Tag bis mehr als einen Monat. Die Dauer entscheidet, ob das Ergebnis als Tages-, Wochen- oder Monatsmiete ausgewiesen wird.

 

Den Preisrechner entwickelt hat Christoph Jonetzko. Er hat vier Jahre lang im Liebherr-Werk Ehingen Mobilkrane gebaut, von der LTM 1230 bis zur LTM 1650. Heute betreibt Jonetzko das Vergleichsportal. Seine Motivation: „Ich kannte die Krane aus der Produktion. Was fehlte, war der Überblick für die Mieterseite: welcher Typ, welcher Kostenrahmen, welche Anbieter in der Nähe. Genau diese Lücke wollte ich schließen.“

 

Das Ergebnis

Der Rechner nennt einen empfohlenen Krantyp mit kurzer Begründung, einen Kostenrahmen als Bandbreite (netto, zzgl. MwSt.) und die Information, ob der Kranführer bei diesem Typ üblicherweise im Preis enthalten ist. „Einen Festpreis gibt der Rechner bewusst nicht aus. Er würde eine Genauigkeit vortäuschen, die es vor der Besichtigung der Baustelle nicht gibt“, sagt Jonetzko. Über die endgültige Summe entscheiden Anfahrt, Zufahrt, Hubgeometrie und eine mögliche Straßensperrung; im Ergebnis ist der Wert deshalb als Richtwert gekennzeichnet. Ein Beispiel: Für Dachdeckerarbeiten mit einer Last von weniger als 1 t und einer Hubhöhe bis 20 m empfiehlt der Rechner den Dachdeckerkran, für einen Tag mit einer Bandbreite von 200 bis 450 Euro, Kranführer optional. Eine Last von mehr als 50 t führt im Vergleich dazu zum Raupenkran, dort liegt der Tagesrahmen bei 1.300 bis 3.200 Euro, Kranführer inklusive.

Wer nach der Orientierung konkrete Zahlen möchte, kann direkt aus dem Ergebnis eine kostenlose Anfrage an Anbieter in der Region stellen. Die Angebote kommen von den Betrieben selbst. Der Nutzer entscheidet, mit wem er spricht. Hinter dem Rechner stehen laut Anbieter die Daten von mehr als 650 Kranvermietern in ganz Deutschland (Stand: Juli 2026).