Mit zukunftsträchtiger Antriebstechnik

Reinhard Rohrbau nutzt bei der Realisierung einer Gas-Hochdruckleitung erstmals eine speziell auf die Anforderungen des Projekts abgestimmte Hybrid-Schweißraupe U205 der Firma Bergmann. „Die Wahl fiel auf die Hybrid-Schweißraupe nicht nur wegen ihrer Leistungsfähigkeit, sondern insbesondere aufgrund ihrer modernen Antriebstechnologie“, erklärt Projektleiter Thomas Hunfeld von Reinhard Rohrbau. Die Maschine wird derzeit hybrid betrieben: Ein Dieselgenerator liefert die benötigte Energie, während der Antrieb bereits elektrisch unterstützt wird.
Im Vergleich zu marktüblichen Schweißraupen wird so ein Antriebsmotor eingespart – das reduziert Wartungskosten, Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen. Gleichzeitig kann das Fahrzeug künftig vollständig auf Batteriebetrieb, Gasmotoren oder beispielsweise Wasserstoff-Brennstoffzellen umgestellt werden. Beim ersten Einsatz auf der Baustelle wird eine DN200-Rohrleitung verlegt. Mithilfe ihres integrierten Krans verlagert die Raupe das mobile Schweißzelt von einem Rohrabschnitt zum nächsten. An der jeweiligen Position erfolgt die Weiterführung der Rohrleitung, indem der nächste Abschnitt präzise positioniert und angeschweißt wird.
Mit einer Auslage von 13,6 m und einer Hubkraft von 920 kg bei voller Reichweite erfüllt der Kran mühelos die Anforderungen des Pipelinebaus. Neben dem WIG-Schweißen kann die Raupe bei Bedarf auch andere Schweißverfahren ausführen. Bergmann begleitete die Einführung der Technologie intensiv. Nach der Auslieferung fanden spezielle Schulungen für die Bediener statt, der erste Baustelleneinsatz wurde eng betreut.