
Nicht ohne (m)einen Endlosdreher

Mehr Flexibilität auf der Baustelle – darauf setzt das Emmendinger Gartenbauunternehmen Froschkönig Gärten und hat dazu alle seine 1- bis 9-t-Bobcat-Bagger mit dem Drehantrieb Rototop von Holp ausgestattet. Auf die Technik aufmerksam wurde Jan Sauter, Geschäftsführer des Betriebs in dritter Generation, bereits vor mehr als zehn Jahren auf einer Messe. Dort erklärte ihm Hersteller Holp das Prinzip der flexiblen Endlosdrehung. Im Jahr 2016 war es dann so weit: Sauter legte sich den ersten Bagger mit dieser Lösung zu. Und einige Wochen später wiederum hatte jeder seiner Maschinenführer sämtliche Tricks und Kniffe raus, die mit dem Drehantrieb möglich sind.
Besonders schätzt der Galabauer die hohe Flexibilität im Arbeitsalltag. Anbaugeräte lassen sich endlos drehen, ohne dass das Gerät zu hoch aufbaut oder der Bagger stark an Leistung verliert. „Wenn wir noch mehr Bewegungsmöglichkeiten brauchen, was selten vorkommt, dann setzen wir zusätzlich einen Schwenklöffel mit Tiltfunktion ein“, sagt Sauter. Auch Planierarbeiten fallen dadurch leichter, weil sich die Schaufel drehen lässt und vom Gerät wegarbeiten kann. Beim Ziehen von Gräben für Be- und Entwässerungssysteme oder beim Einbau von Drainagen spielt der Drehantrieb ebenfalls seine Vorteile aus. Ecken und Kanten lassen sich sauber ausarbeiten und Schächte können leichter freigelegt werden, da sich der Löffel im Graben frei drehen lässt und in alle Ecken des Arbeitsbereichs gelangt.

Präzises und schnelles Arbeiten
Beim Bau von Natursteinmauern nutzt das Team aus der Region Freiburg häufig die Kombination aus Rototop und dem Anbaugerät Multigrip. Das System vereint Greifer und Löffel in einem Gerät. Dadurch lassen sich Steine nicht nur sicher transportieren, sondern auch präzise positionieren. Auch beim Materialtransport bringt die Technik Vorteile: Setzt Sauter einen Bagger mit Palettengabel ein, kann er Material schnell an Ort und Stelle bewegen und abladen. Das spart Zeit und reduziert das Umsetzen der Maschinen. Gleichzeitig sinkt der Anteil an Handarbeit.

Ein weiterer Vorteil liegt in der kompakten Bauweise des Drehantriebs ohne Zylinder. Da das System ohne überstehende Schläuche auskommt, verringert sich das Risiko von Beschädigungen. Große Drehdurchführungen sorgen zudem für eine zuverlässige Ölversorgung der Anbaugeräte. Genau beziffern kann Jan Sauter die Leistungssteigerung nicht, aber sein Statement ist klar: „Bei uns gibt es künftig keinen Bagger mehr ohne einen Rototop.“