Mobilbagger

EW100 von Wacker Neuson überzeugt in vier Praxiseinsätzen

Vier Praxisbeispiele aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Tschechien verdeutlichen, wie breit das Einsatzgebiet des EW100 von Wacker Neuson mit den passenden Anbaugeräten sein kann – und wie wichtig dabei das Zusammenspiel aus Maschine, Werkzeug und Anwender ist – für mehr Effizienz auf der Baustelle.

Wacker Neuson
Beim tschechischen Unternehmen Krejčí Vodovody kommt der EW100 vor allem im städtischen Versorgungsleitungsbau zum Einsatz. (Bild: Wacker Neuson)

1. Innerstädtische Baustellen und Materialumschlag in der Schweiz

Die Schweizer Hofmann Gruppe nutzt den EW100 vor allem auf innerstädtischen Baustellen mit häufigen Standortwechseln, etwa in Winterthur. Der Mobilbagger fährt direkt von Einsatzort zu Einsatzort und übernimmt dort unterschiedliche Aufgaben, darunter Abbrucharbeiten mit Betonschere oder Hydraulikhammer, Geländemodellierung und Planierarbeiten mit einem Rototilt-System sowie Materialumschlag. Auch das Bedienkonzept spielt dabei eine Rolle: Da unterschiedliche Bediener mit der Maschine arbeiten, ermöglichen gespeicherte Anbaugeräteparameter einheitliche Einstellungen und reduzieren den Aufwand beim Gerätewechsel. Mit verschiedenen Anbaugeräten kann der EW100 damit unterschiedliche Aufgaben auf der Baustelle übernehmen. „Wir sehen den EW100 nicht mehr nur als Bagger. Mit Anbaugeräten wie Betonschere, Verdichterplatte oder Palettengabel kann er zusätzliche Aufgaben übernehmen, für die sonst weitere Maschinen erforderlich wären“, sagt Beni Vogt, Executive Director Infrastructure der Hofmann Gruppe AG.

2. Drainage, Verdichtung, Abbruch und Forstarbeiten in Österreich

Pfeffer Erdbau aus Bischofstetten in Niederösterreich setzt den EW100 für Drainage- und Verdichtungsarbeiten, Abbruch sowie Forsteinsätze ein. Mit einer Künettenfräse stellt das Unternehmen Gräben her und verlegt Bewässerungsleitungen schneller als im Löffelbetrieb. Ein Verdichterrad übernimmt die Rückverfestigung, bevor die Fläche mit dem Böschungslöffel planiert wird – ohne Maschinenwechsel. Weitere Anwendungen sind das Modellieren von Geländeprofilen mit Tiltrotator, das Ausfräsen von Wurzelstöcken sowie Abbrucharbeiten mit dem Hydraulikhammer. Die MiC 4.0-Schnittstelle ermöglicht Gerätewechsel mit vorprogrammierten Einstellungen, ohne Nachjustieren. Für Firmenchef Gerhard Pfeffer erleichtert das die Arbeit: „Ich muss nicht auf die Literleistung achten oder darauf, wie alles eingestellt ist – es funktioniert einfach immer.“ Auch der Arbeitsplatzkomfort spielt eine Rolle: „Das ist dein Büro und dein Wohnzimmer zugleich.“ Dazu tragen die klimatisierte Kabine, der komfortable Sitz, das angenehme Geräuschniveau und die gute Rundumsicht bei.

3. Versorgungsnetze in Tschechien

Das tschechische Unternehmen Krejčí Vodovody, das Wasser- und Kanalisationsnetze einschließlich der zugehörigen Bauwerke und Technologien realisiert, arbeitet mit dem EW100 vor allem im städtischen Versorgungsleitungsbau. Firmeninhaber Petr Krejčí entschied sich 2023 für den Mobilbagger, um Erdarbeiten, Materialtransport und häufige Standortwechsel mit einer Maschine abzudecken. Schaufeln, Greifer, Palettengabeln und ein Hydraulikhammer lassen sich innerhalb kurzer Zeit direkt aus der Kabine wechseln. Eine Maschine erledigt somit unterschiedliche Aufgaben, weitere sind nicht nötig. Krejčí nennt zusätzlich zur Arbeitsleistung auch die feinfühlige Bedienung und den Kabinenkomfort als wichtige Eigenschaften: „Gerade an langen Arbeitstagen und beim präzisen Graben zwischen bestehenden Leitungen ist die Schaufel die verlängerte Hand des Maschinenführers.“ Sein Fazit nach drei Jahren Einsatz: „Der EW100 spart vor allem Zeit und damit Kosten.“

4. Forst- und Landschaftspflege in Deutschland

Bei Energieholz Hessen in Bad Vilbel kommt der EW100 in grüner Sonderlackierung unter anderem im leichten Forsteinsatz sowie in der Garten- und Landschaftspflege zum Einsatz. Mit Astsäge, Fällgreifer und Forstmulcher übernimmt der Mobilbagger unterschiedliche Aufgaben – vom gezielten Greifen einzelner Pflanzen bis zum Ausdünnen von Sträuchern entlang eines Bachlaufs. Dadurch lässt sich die Vegetation gezielt pflegen und der Wasserabfluss verbessern.Die kompakte Bauweise und die Standsicherheit unterstützen den Einsatz in unwegsamem Gelände. Voreingestellte Hydraulikwerte erleichtern den Betrieb verschiedener Anbaugeräte. Die Straßentauglichkeit und der Anhängerbetrieb ermöglichen zudem den Wechsel zwischen unterschiedlichen Einsatzorten. Henrik Jacobi von Energieholz Hessen fasst die Erfahrungen so zusammen: „Für uns ist die Maschine ein absoluter Allrounder. Wir haben sie nahezu täglich im Einsatz.“