Infrastruktur schützen, Zeit und Geld sparen

Das Dienstleistungsunternehmen Frankensauger setzt Saugbagger von MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme im Tief-, Leitungs- und Straßenbau insbesondere beim Freilegen bestehender Infrastruktur ein. Der Saugbagger ersetzt den Bagger damit nicht, sondern ergänzt ihn und kann aufwendige Handarbeit deutlich reduzieren. Im Leitungsbau wird häufig mit einer Luftlanze gearbeitet: Sie lockert den Boden und bläst ihn aus dem unmittelbaren Bereich vorhandener Leitungen. Das gelöste Material nimmt der Saugbagger auf. So lassen sich auch nicht oder unvollständig kartierte Leitungen freilegen, ohne sie mit einer Baggerschaufel zu beschädigen. Gerade bei beengten Platzverhältnissen spielt die Technik ihre Stärken aus.
Der Saugarm benötigt deutlich weniger Arbeitsraum als ein Baggerarm und ermöglicht Arbeiten dicht an Gebäuden, über Hecken oder in engen Straßenräumen. Im Straßenbau punktet der Saugbagger, wenn Material gezielt aufgenommen werden muss oder bestehende Leitungen und andere Infrastruktur geschützt werden sollen. Das abgesaugte Material kann – sofern geeignet – zwischengelagert und anschließend wieder eingebaut werden. Dadurch lassen sich Aushub, Materialhandling und Arbeitsaufwand reduzieren.
Frankensaugers Maschinenpark umfasst derzeit unter anderem einen gebrauchten MTS Dino Vario. Für 2027 ist eine neu konfigurierte Maschine vorgesehen. Das neue Modell verfügt unter anderem über einen Dreifach-Ventilator, den verschiebbaren Evoslide-Arm sowie Schmutzwasserpumpe und Stromanschluss. Damit lassen sich beispielsweise Rohrbrüche mit geringem Personaleinsatz bearbeiten. Für Christoph Peter von Frankensauger ist der wirtschaftliche Nutzen entscheidend: Der Saugbagger ermöglicht ein schnelles und kontrolliertes Arbeiten bei gleichzeitig reduziertem Beschädigungsrisiko.