Bohranlage

Den Grundodrill 20N von Tracto gibt es jetzt in zwei Ausführungen

Anspruchsvolle HDD-Projekte sicher, effizient und zukunftsorientiert umsetzen – dafür steht die neue Jet-Bohranlage. Als Antwort auf die gestiegenen Anforderungen im Infrastrukturausbau gibt es den Grundodrill 20N nun in zwei Modellvarianten mit verschiedenen Gestängelängen.

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Die Jet-Bohranlage Grundodrill 20N ist die konsequente Weiterentwicklung eines bewährten Konzepts, das auf Basis von Anwender-Feedback für komplexe HDD-Projekte im Infrastrukturausbau weiterentwickelt wurde. (Bild: Tracto Technik)

Die neue 20-t-Bohranlage ist laut Anbieter die konsequente Weiterentwicklung des HDD-Bohrgeräts 18N im mittleren Leistungssegment. Tracto hat dazu die Anforderungen von Bohrteams, Projektleitern und Unternehmern systematisch analysiert und in diese Weiterentwicklung einfließen lassen. Das Ergebnis ist eine effiziente Jet-Bohranlage, die mit Verlässlichkeit und Produktivität im realen Baustellenalltag überzeugen soll. „Der Grundodrill 20N steht für unsere Philosophie, Technik konsequent aus der Praxis für die Praxis zu entwickeln“, sagt Philipp Schrage vom Tracto-Produktmanagement. „Er bietet unseren Kunden eine leistungsstarke und wirtschaftliche Lösung, um auch anspruchsvolle HDD-Projekte sicher, effizient und zukunftsorientiert umzusetzen.“

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Das vollautomatische Gestänge-Wechselsystem des 20N entlastet den Bediener und automatisiert die Abläufe. Ein fernbedienbarer Ladekran ist eine sinnvolle Option für sicheres Handling von Gestängen, Boxen und Zubehör. (Bild: Tracto Technik)

Für den modernen Verteilnetzbau

Die Bohranlage wurde für Projekte im Verteilnetzbau entwickelt, bei denen unterschiedliche Bodenverhältnisse, anspruchsvolle Rahmenbedingungen und hohe wirtschaftliche Anforderungen zusammentreffen. Mit einer Schub- und Zugkraft von 200 kN sowie einem leistungsstarken, stufenlos verstellbaren Drehmoment von bis zu 10.000 Nm bietet das Bohrgerät die notwendige Leistungsreserve, um auch unter schwierigen Bedingungen konstant effizient zu arbeiten. Zentrales Merkmal: Das leistungsoptimierte Gestänge- und Automationskonzept, das die Spezialisten auf zwei Modelle übertragen haben. Das Standardmodell kann flexibel mit 3 m langen Twin-Drive-Gestängen mit 72 oder 83 mm Durchmesser arbeiten. Das Modell 4.5 ist mit 70 jeweils 4,5 m langen TD82-Gestängen ausgestattet.

Damit lassen sich dem Anbieter zufolge lange Bohrstrecken mit deutlich kürzeren Rüstzeiten realisieren – ein klarer Vorteil bei Projekten mit engen Zeitfenstern. Der vollautomatisierte Gestängewechsel bei beiden Modellen soll Bediener spürbar entlasten und für gleichmäßige, reproduzierbare Arbeitsabläufe sorgen; ein entscheidender Faktor für Produktivität und Sicherheit bei komplexen Bohrprojekten. Serielle Assistenzsysteme in den Maschinen zielen darauf ab, den Bohrprozess zu vereinfachen und zu optimieren. Digitale Unterstützung bei der Projektdokumentation und eine ergonomisch gestaltete, drehbare Komfortkabine mit modernen Bedienelementen helfen außerdem dabei, Stillstandzeiten zu minimieren und die Produktivität pro Baustelle zu erhöhen.