
Der HX300L von Hyundai mit FEH-Steuerung und modernen Assistenzsystemen

Mit dem HX300L stellt Hyundai das neueste Modell der Next-Generation-Raupenbaggerreihe vor, das wie die größeren Modelle HX360L und HX400L von einem Dieselmotor angetrieben wird. Der 30-t-Bagger verfügt über eine vollelektrohydraulische Steuerung (FEH), die mehr Präzision und eine bessere Kraftstoffeffizienz verspricht. In Kombination mit der hydraulischen Steuerung EPOS (Electric Power Optimising System) verbraucht der HX300L laut Hersteller weniger Kraftstoff und bis zu 30 % weniger AdBlue als die Vorgängermaschine. Da die Öl- und Filterwechselintervalle auf 1.000 Stunden verdoppelt wurden, fallen auch die Wartungskosten geringer aus.
Plus an Produktivität
Zum FEH-System gehören elektrische Joysticks, die über Kabel mit dem Ventilblock kommunizieren. Dadurch werden Hydraulikverluste durch Vorsteuerungen vermieden. Gleichzeitig kann der Fahrer einzelne Hydraulikfunktionen exakt an seine Anforderungen anpassen. Optional ist eine 2D-Maschinensteuerung mit Schaufel-, Schwenk- und Neigungsassistent erhältlich, die auf ein 3D-System aufgerüstet werden kann. Ebenso lässt sich der HX300L mit einer automatischen Wiegefunktion ausstatten. Die verlängerte Kette und das schwerere Gegengewicht sorgen für eine hohe Hubkraft. Für die Löffelausbrechkraft gibt Hyundai 141 kN und für die Schaufelausbrechkraft 206 kN an. Der HX300L ist auch als Schmalspurmodell (HX300NL) und als Langausführung (HX300LR) erhältlich.

Sicherheit und Sichtbarkeit
Für sicheres Arbeiten auf der Baustelle verfügt der neue Raupenbagger zudem über die Assistenten Lift Assist und Advanced Lift Assist, die Sicherheitszonen für Hebevorgänge visualisieren. Dank der E-Boundary-Funktion kann der Maschinenführer Begrenzungen an den Wänden festlegen, um Kollisionen zu vermeiden. Sechs rund um die Maschine angebrachte Kameras mit KI-Technologie übermitteln ihre Bilder an den Smart-Around-View-Monitor (SAVM). Sie erkennen zuverlässig Personen rund um die Maschine. Eine Radarobjekterkennung warnt den Fahrer zusätzlich mit optischen und akustischen Signalen vor Gefahren in der Nähe. Werden diese Warnungen ignoriert, stoppt die Maschine automatisch. Rundumleuchten auf dem Kabinendach stellen sicher, dass der Bagger von außen aus jeder Richtung sichtbar ist. Über ein externes Mikrofon kann der Fahrer mit anderen Baustellenarbeitern kommunizieren.