Arbeitsbühne Wumag WT 1000

Eisele meistert Spezialbühneneinsatz am Kirchturm in St. Moritz

Eine anspruchsvolle Anfahrt über den Julierpass, beengte Platzverhältnisse am Einsatzort und die Zusammenarbeit mit einem Helikopter: Die Arbeitsbühne Wumag WT 1000 der Eisele GmbH aus Maintal kam bei Instandhaltungsarbeiten am 77 m hohen Kirchturm in St. Moritz zum Einsatz.

Eisele, Hagedorn
Obwohl die Großhubarbeitsbühne Wumag WT 1000 nur an einer Seite vollständig abgestützt werden konnte, erreicht sie die Spitze des Kirchturms in St. Moritz. (Bild: Eisele)

Mit einer Arbeitshöhe von 103 m eignet sich die WT 1000 für Arbeiten in großen Höhen. Das Schweizer Logistikunternehmen Emil Egger organisierte den Einsatz der Arbeitsbühne für Instandhaltungsarbeiten am Turmdach der Dorfkirche in St. Moritz. Im Anschluss wurde der Wetterhahn mithilfe der Arbeitsbühne und eines Helikopters wieder auf der Turmspitze montiert. Zudem ersetzten die Beteiligten eine Holzleiter im oberen Turmbereich. Sie wird für den Winterdienst benötigt und ermöglicht den Zugang für die spätere Schneeräumung des Turms.

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Die Wumag WT 1000 von Eisele mit 103 m Arbeitshöhe. (Bild: Eisele)

Die Anfahrt nach St. Moritz führte über die Alpen und enge Passstraßen. Am Einsatzort musste die Arbeitsbühne in einer schmalen Gasse positioniert werden. Dabei galt es, die örtlichen Platzverhältnisse und den erforderlichen Arbeitsbereich am Turm zu berücksichtigen. Auf einer Seite konnte die WT 1000 vollständig abgestützt werden, auf der gegenüberliegenden Seite war aufgrund der baulichen Gegebenheiten lediglich eine halbseitige Abstützung möglich. Dennoch ließ sich die volle Arbeitshöhe nutzen.

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Präzise Zusammenarbeit aller Beteiligten: Mit einem Helikopter von Heli-Bernina und einem Mitarbeiter im Arbeitskorb der Hubarbeitsbühne wurde der goldene Wetterhahn kontrolliert an seine endgültige Position geführt. (Bild: Eisele)

„Die WT 1000 ist auch auf beengten Platzverhältnissen sehr flexibel“, erklärt Jan Börstinghaus, Leiter der Projektabteilung Schwermontage und Project Engineering der Eisele GmbH, die zur Hagedorn Unternehmensgruppe gehört. Die Arbeitsbühne ist auf einem selbstfahrenden, geländegängigen fünfachsigen All-Terrain-Kranfahrgestell montiert. Diese Konstruktion verbindet eine große Arbeitshöhe mit der für solche Einsätze erforderlichen Manövrierbarkeit und Standsicherheit.

Montage des Wetterhahns in 75 m Höhe

Nach Abschluss der Instandhaltungsarbeiten wurde der Wetterhahn mithilfe eines Helikopters wieder auf dem Turmdach montiert. Ein Mitarbeiter im Arbeitskorb der WT 1000 übernahm die Führungsseile und stellte so die Verbindung zwischen der schwebenden Last und dem Bauwerk her. Gleichzeitig musste der Helikopter präzise positioniert werden. Die Seillänge zwischen Helikopter und Last war so zu bemessen, dass die Einflüsse der schwebenden Last auf die Arbeitsbühne möglichst gering blieben.

„Der Einsatz zeigt, wie innovative technische Lösungen, gute Vorbereitung und die präzise Zusammenarbeit aller Beteiligten auch unter anspruchsvollen Bedingungen zum Erfolg führen“, sagt Bülent Akgöl, operativer Geschäftsführer der Hagedorn Schwerlastlogistik Management GmbH.