Isuzu D-Max
Transportertest 3/2017

Isuzu D-Max Edition 10 Premium

Der D-Max bleibt auch auf der Langstrecke komfortabel, der Biturbo lässt sich mit prächtigem Drehmoment und Automatik ausgesprochen sparsam bewegen. (Bild: bd/Domina)

Komfort im Design der 80er-Jahre

Überzeugen können die elektrisch verstellbaren Ledersitze mit Armlehne über der Mittelkonsole. Ablagen mit Klappen gibt es zwei vorm Beifahrer sowie ein Fach über der Mittelkonsole. Das war’s aber auch schon. Vor allem die Türablage fällt bescheiden aus – da passt grade mal eine Softdrink-Dose rein. Stylish und trotzdem gut bedienbar ist der Kreisrunde Klima-Block in der Mittelkonsole. Auch hier gibt es nur eine handschmale Ablage unter den Schaltern für die Sitzheizung. Das Allrad-Wählrad hinter dem Automatik-Wählhebel kann ebenfalls gefallen: Einfacher und eindeutiger in der Bedienung geht kaum.

Pro & Kontra: Isuzu D-Max DoKa

+ Automatikgetriebe, Antriebsstrang, Motorleistung
+ Rollverhalten
+ Verbrauch
- Türablage zu klein
- Design Armaturen

Zwar ist in Verbindung mit der Automatik die Möglichkeit der Gelände-Übersetzung etwas übertrieben, aber letztlich lässt sich damit auch der schwerste Bootsanhänger vollkommen stressfrei den steilsten Slip hinaufziehen. Mit den maximal 3,5 t Anhängelast kommt der D-Max jedenfalls spielend klar. Sogar eine gewisse Eignung zum Reise-Auto mag man ihm nicht absprechen: Der Langstrecken-Komfort ist, was Geräusch-, Feder- und Sitzeigenschaften angeht, sehr zufriedenstellend. Allein das Design der Armaturen ist – wie man heute sagt – total 80er. Die typischen Jap-Schalter und Armaturen kann man aber schon mal in Kauf nehmen, bei so viel preiswertem und komfortablem Pick-Up-Nutzen.