Staudamm Barrage de Lavalette

Wolffkran liefert Komplettpaket für die Staudamm-Sanierung

Noch bis März 2027 übernimmt der Wolff 7534.16 Clear mit einer Hakenhöhe von 20,4 m, einer Auslegerlänge von 40 m und einer Tragfähigkeit von 16 t den Austausch von Hochwasserklappen am Staudamm Barrage de Lavalette im Südosten Frankreichs unter sehr beengten Platzverhältnissen. Und nicht nur das.

Wolffkran
Durch das Wolff-City-Portal ist die Straße auch weiterhin befahrbar und muss nur für einige Stunden am Tag gesperrt werden. (Bild: Wolffkran/ Lionel Ciochetto)

„Wolffkran war der einzige Anbieter, der unter den gegebenen Einschränkungen eine Komplettlösung aus Kran, Portalkonstruktion, Montage und Service anbieten konnte“, sagt François-Xavier Béthuel, Leiter des Bereichs Krane beim Bauunternehmen Legendre Matériel. Die Tatsache, dass die Dammkrone des historischen Staudamms lediglich 6,7 m breit ist, machte schon die Anlieferung und die Montage des Krans für die Verantwortlichen zu einer anspruchsvollen Aufgabe.

Wolffkran
Der Wolff-Kran 7534.16 Clear mit einer Hakenhöhe von 20,4 m, einer Auslegerlänge von 40 m und einer Tragfähigkeit von 16 t übernimmt den Austausch der Hochwasserklappen am Staudamm Barrage de Lavalette im Südosten Frankreichs. (Bild: Wolffkran/ Lionel Ciochetto)

Cécile Caron, Wolffkran-Vertriebsleiterin, erinnert sich: „Windböen von mehr als 45 km/h erschwerten den Aufbau zusätzlich und verlängerten die Montagezeit von den geplanten zwei auf rund 3,5 Tage.“ Anspruchsvoll gestaltete sich auch der Ausbau des Gegengewichts einer der bestehenden Hochwasserklappen. Der rund 51 t schwere Betonblock musste für den Transport vor Ort zerteilt werden. Die einzelnen Segmente, die bis zu 16 t wogen, transportierten die Spezialisten anschließend mit dem Wolff-Kran ab.

Portal schafft freie Fahrt für den Durchgangsverkehr

Da über den Damm eine Straße führt, die nicht über die gesamte Bauzeit gesperrt werden kann, setzten die Verantwortlichen den Kran auf das City-Portal 520 des Herstellers – mit 5,2 m Seitenlänge – auf, unter dem der Verkehr hindurchfließen kann. Dazu mussten zunächst 12 m lange Verteilträger mit einem Mobilkran installiert werden, die die Last des Krans auf der Dammkrone verteilen. In einem zweiten Schritt errichtete ein weiterer 90 t schwerer Mobilkran das City-Portal und den spitzenlosen Turmdrehkran.

Wolffkran
Durch das Wolff-City-Portal ist die Straße auch weiterhin befahrbar und muss nur für einige Stunden am Tag gesperrt werden. (Bild: Wolffkran/ Lionel Ciochetto)

Trotz der Möglichkeit, unter der Konstruktion hindurchzufahren, bleibt die Straße werktags bis 14 Uhr gesperrt, da der Kran die befahrene Straße aus Sicherheitsgründen nicht mit Last überschwenken darf. Das Bauunternehmen muss alle Hebearbeiten deshalb in diesem Zeitfenster durchführen.

 

Standpunkt

François-Xavier Béthuel

Bereichsleiter Krane bei Legendre Matériel

„Das Wolffkran-Team war bereits in der Planungsphase eng in die Baustellenkonzeption eingebunden und ist auch während der rund 24-monatigen Bauzeit für Betrieb, Service und Wartung verantwortlich, sodass wir alles aus einer Hand bekommen.“