Bau einer 12 m hohen Betonwand mit den Maschinen von MTS
Hochwasserschutz Schwändi

MTS-Verdichtungstechnologie garantiert höchste Sicherheit

Die Hinterfüllung dieser 12 m hohen und 2 m starken Betonwand verlangt von den Baumaschinen maximale Wendigkeit und Geländegängigkeit. (Bilder: MTS, Linth stz, Egli)

Ein monumentales Bauprojekt im Schweizerischen Schwändi soll Siedlungen vor Murgängen und Schneelawinen schützen. Steile Böschungen und wenig Platz stellen höchste Sicherheitsanforderungen, die ein Schreitbagger mit MTS-Anbauverdichter bestens erfüllt.

Bauführer Franc Tresch von der Bauunternehmung Linth stz hat gute Gründe, beim Hinterfüllen einer 2 m starken und 12 m hohen Geschiebemauer im Schweizerischen Schwändi auf einen Schreitbagger mit MTS-Anbauverdichter zu setzen. Denn hier verlangen nicht nur maximale Sicherheitsanforderungen, sondern auch beengte Platzverhältnisse, abgewinkelte Stützsysteme, schwer zugängliche Hinterfüllungsbereiche und steile Böschungen nach einer flexiblen und geländegängigen Lösung. Zudem kann Franc Tresch sämtliche Verfüll- und Verdichtungsarbeiten eigenständig von einem einzelnen Bagger ausführen lassen und somit ein weiteres Trägergerät sparen.

Standpunkt: Franc Tresch, Bauführer, Linth stz, Schwanden (CH)

Franc Tresch, Bauführer, Linth stz, Schwanden

„Wir arbeiten wegen der besonderen Lage dieser Baustelle auf ganzer Linie unter höchsten Sicherheitsanforderungen. Im Hinblick auf Verdichtungsarbeiten müssen wir deshalb Gefährdungen durch abrutschende Böschungen oder Erschütterungen bestmöglich ausschließen.“

MTS-Verdichter im Einsatz in den schweizer Bergen
Bei der Entscheidung für den MTS-Verdichter war nicht nur dessen Kompaktheit und Drehbarkeit maßgeblich, sondern vor allem die Sicherheit. (Bild: MTS)

Die zu hinterfüllende Betonmauer ist das Herzstück des 10 x 150 m messenden und 5,75 Mio. CHF teuren Hochwasserschutzbauwerks Gruppenrunse im Schweizerischen Schwändi. Sie dient im Prinzip als Flaschenhals zweier zusammen rund 200.000 m3 fassenden Geschiebesammler: Hier können Wassermassen durch mächtige Stahlträger fließen, die dessen Fließgeschwindigkeit reduzieren und Geröll zurückhalten. Hauptzweck ist der Schutz von den durch Murgängen und Schneelawinen bedrohten angrenzenden Siedlungen. Ausgeführt wird das  Bauprojekt von Linth stz zusammen mit Strabag und Marti Matt.

Franc Tresch koordiniert die Baustelle als Bauführer und liebt Herausforderungen wie diese: „Wir müssen enorme Bauwerksdimensionen möglichst schnell mit möglichst wenig Maschinen umsetzen – und das unter alpinen Bedingungen. Das erfordert eine sauber durchdachte Prozessplanung auf ganzer Linie, um Mensch und Maschinen vor Ort optimal einzusetzen und eine maximale Effizienz erreichen zu können.“ Letzteres war für ihn auch ein Hauptargument für den Einsatz einer Kombination von Schreitbagger und MTS-Anbauverdichter: „Für die Hinterfüllung der Betonmauer mussten wir auf kleinstem Raum und unter höchsten Sicherheitsanforderungen erdbewährte Stützsysteme aus abgewinkelten Armierungsnetzen verlegen. Das verlangt von den Baumaschinen eine maximale Wendigkeit und Reichweite. Mit der Kombi aus Schreitbagger und V6 haben wir die Verdichtungsanforderungen von 30 MN/m² einwandfrei erreichen können, obwohl wir direkt mit dem anstehendem Aushub verfüllt haben. Und wir konnten damit auch Ecken und Schrägen problemlos verdichten.“

Standpunkt: Daniel Schwager, Produktberater, Gebrüder Egli Maschinen, Rossrüti (CH)Daniel Schwager, Produktberater, Gebrüder Egli Maschinen, Rossrüti (CH)

Standpunkt: „Für uns ist Qualität und Innovationskraft der beständigste Wettbewerbsvorteil unserer Kunden. Deshalb setzen wir nicht nur mit der MTS-Technologie, sondern auch bei unserer Beratungen und unserem Service rund ums Produkt die Messlatte ganz oben an.“

Vor dem Einsatz hatte Franc Tresch noch Produkte anderer Hersteller getestet, sich dann aber für den V6 von MTS entschieden: „Das Gerät entsprach auf ganzer Linie unseren Anforderungen. Es ist kompakt und um einiges leichter als andere Anbauverdichter, es ist drehbar und die Leistung stimmt.“ Für den erfahrenen Bauführer waren die besonderen Anforderungen in diesem Fall auch ein Argument, sich für Beratung und Vor-Ort-Einweisung einen Partner an die Seite zu stellen: „Bei solchen Bedingungen braucht man einfach einen verlässlichen Partner wie die Firma Gebrüder Egli.“