
Paschal-System Logo.3 überzeugt
Beim Bau einer neuen Unterführung an der Bahnverbindung zwischen Kopenhagen und Aarhus waren Präzision und Schalungstechnik besonders gefragt: 164 Meter lange Wände mit bis zu 10,50 Metern Höhe mussten ohne horizontale oder vertikale Betonierfugen hergestellt werden. Zum Einsatz kamen dafür 1.755 m² Logo.3 von Paschal – in einem einzigen Betonierabschnitt.

Middelfartvej, eine zentrale Bahnverbindung zwischen Kopenhagen und Aarhus, führt künftig unter mehreren Brückenbauwerken hindurch. Eines dieser Bauwerke stellte hohe Anforderungen an Präzision, Belastbarkeit und Schalungstechnik. Beidseitig der Gleise galt es, jeweils 164 m lange Wände mit einer Höhe von bis zu 10,50 m und einer Wandstärke von 80 cm herzustellen. Das Besondere: Weder waagerechte noch senkrechte Arbeits- oder Betonierfugen waren zulässig. Diese Vorgabe erforderte eine durchgehende Betonage. Dafür kamen 1.755 m² Logo.3 von Paschal in einem einzigen Abschnitt zum Einsatz, während üblicherweise das taktweise Schalen und Betonieren bevorzugt wird, um die erforderliche Schalungsvorhaltung zu minimieren.
Robust und flexibel
Das Bauunternehmen MJ Eriksson A/S hatte die Paschal Danmark A/S mit der Schalungslieferung beauftragt. Im weiteren Projektverlauf nutzten die Spezialisten zusätzlich das Traggerüstsystem von Paschal für den Bau der Brückenplatte. Zum Einsatz kam die laut Anbieter robuste und flexibel einsetzbare Wandschalung Logo.3. Durch die Verwendung von vier übereinander angeordneten Großflächenelementen (240 × 270 cm) sowie ergänzenden Passelementen konnte jede Wandhöhe exakt geschalt werden – auch bei den sich kontinuierlich verjüngenden Enden.
Zusätzlich lieferte der Schalungsspezialist detaillierte Schalpläne, statische Berechnungen sowie komplette Lösungen für Bühnen und Abstützungen. Seitens des Auftraggebers waren strenge Vorgaben hinsichtlich Maßgenauigkeit und Sicherheitsstandards zu erfüllen. Die dafür erforderliche Dokumentation lag vollständig vor. Besondere technische Anforderungen stellte die Betonage: Um den Beton gleichmäßig und ohne Fugen einzubringen, arbeiteten drei Pumpen parallel. Um der hohen Hydratationswärme entgegenzuwirken und die Rissbildung zu minimieren, wurde ein Kühlsystem direkt in die Wände integriert.
Dank der sorgfältigen Projektvorbereitung und der kontinuierlichen Unterstützung durch den Hersteller konnte der ambitionierte Bauzeitenplan von knapp acht Monaten eingehalten werden.