Olaf Demuth ist neuer Präsident

Olaf Demuth, Vorstand der Zech Group in Bremen, ist neuer Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB). Der 63-jährige Hamburger Bauingenieur wurde einstimmig zur neuen Spitze der Branchenvertretung gewählt.
„Ich freue mich auf die neue Aufgabe, gleichzeitig verspüre ich großen Respekt. Denn die Branche steht vor großen Herausforderungen – wirtschaftlich wie strukturell“, sagte Demuth bei seinem Amtsantritt. Er verwies darauf, dass die Transformation bereits in vollem Gang sei und es nun darum gehe, alle Marktakteure mitzunehmen. Sein Ziel in den kommenden Jahren ist es, „die sehr fragmentierte Branche enger zusammenzuführen und das Thema des mittelständischen Unternehmertums zu stärken“. Demuths Überzeugung nach gelinge Fortschritt nur mit einer Industriepolitik, die die gesamte Breite der Branche im Blick hat und alle Akteure einbindet.
Langjähriges Engagement im HDB
Wie es heißt, hat Amtsvorgänger Peter Hübner das Amt nach der Hälfte seiner dritten Amtszeit niedergelegt, um einen geordneten und vertrauensvollen Übergangs- und Nachfolgeprozess in die Wege zu leiten. Insgesamt stand Hübner dem Verband zehn Jahre lang als Präsident vor. Olaf Demuth verantwortet seit 2017 als Vorstand der Zech Group SE die Führung des Geschäftsbereichs Building, zu dem die Sparten Bau, Ingenieurbau, International & Consulting, Technik, Systeme und Umwelt gehören. Er hat an der Fachhochschule Hamburg studiert und zunächst Karriere bei Strabag, Züblin und Zech gemacht.