Bauindustrie

Verband modernisiert Struktur

HDB-Präsident Peter Hübner
HDB-Präsident Peter Hübner: „Wir werden künftig noch passgenauere Impulse für die Herausforderungen auf dem Baumarkt liefern.“ (Bild: HDB/Mark Bollhorst)

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) hat eigenen Angaben zufolge die vergangenen Monate effektiv genutzt und unter Einbindung der Landesverbände, der ehrenamtlichen Mitglieder sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine moderne, agile Verbandsstruktur umgesetzt.

„Besonders freue ich mich, dass Jutta Beeke als Vizepräsidentin Sozialpolitik, Dr. Matthias Jacob als Vizepräsident Hochbau sowie Tim Lorenz als Vizepräsident Verkehr bestätigt wurden. Neben der Neuorganisationen können wir somit auf ein starkes Team bauen und sind optimal für die Zukunft aufgestellt“, so HDB-Präsident Peter Hübner.

Wesentlicher Ansatz der neuen Verbandsstruktur ist die konsequente Orientierung aller Aktivitäten an den unmittelbaren Gegebenheiten der beiden großen Baumärkte Hochbau sowie Verkehrs- und Tiefbau. Zudem werden alle Initiativen des Verbands an den großen Transformationsthemen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Fachkräftesicherung ausgerichtet. „Wir wollen unsere Mitglieder dort abholen, wo sie tagtäglich unterwegs sind – in ihrem operativen Geschäft“, erklärt Hübner.

Bislang seien Spitzenverbände meist entlang der Themenbereiche Wirtschaft, Recht und Technik aufgestellt, was dazu führe, dass spezifische Rahmenbedingungen einzelner Teilmärkte zu kurz kämen. „Künftig werden wir alle Perspektiven – ob Wirtschaft, Technik, Digitalisierung oder Fachkräftegewinnung – immer direkt für das jeweilige Marktsegment analysieren und gezielte Antworten für die Interessen unserer Mitglieder finden“, so der Verbandspräsident. Schließlich würde sich das Baugeschäft im Hochbau zum Teil erheblich von den Gegebenheiten im Verkehrs- und Tiefbau unterscheiden.

Darüber hinaus seien für die großen Querschnittsthemen der Branche Lenkungsausschüsse eingeführt worden, die Expertinnen und Experten etwa aus den Bereichen Digitalisierung, Fachkräftesicherung, Baumaschinen, Normung und Rechtspolitik stärker vernetzen. So könne das Präsidium und die von den Vizepräsidenten verantworteten Arbeitsbereiche Hochbau, Verkehr und Tiefbau sowie Tarif- und Sozialpolitik noch besser beraten und bei der Entscheidungsfindung unterstützt werden.