Gummiradwalze mit Oszillationsbandage von Hamm
Verdichtungstechnik

Gummiradwalze mit geteilter Oszillationsbandage

Die neuen HP-Gummiradwalzen versprechen einfache, intuitive Bedienung, einen ergonomisch optimierten Fahrerstand und beste Sichtverhältnisse, eine hochflexible Ballastierung, große Tanks, serienmäßige Druckbetankung sowie eine komfortable und effiziente Additivaufbereitung. (Bild: Hamm)

Mit einer komplett neuen Gummiradwalzen-Serie sowie der ersten Tandemwalze mit echter geteilter Oszillationsbandage präsentiert Hamm Weltpremieren für die Verdichtung.

Die neuen Gummiradwalzen der Serie HP basieren auf einer gemeinsamen Plattform, die bewährte Vorteile mit attraktiven Neuheiten vereint. So bieten die Walzen den Fahrern eine einfache, intuitive Bedienung und einen ergonomisch optimierten Fahrerstand. Die Bauform mit asymmetrischem Rahmen sorgt zusammen mit vielen weiteren Details beim Maschinendesign jederzeit für optimale Verdichtung und beste Sichtverhältnisse. Weiter ausgebaut wurde die Flexibilität bei der Ballastierung mit vorgefertigten Ballastkörper-Kits in verschiedenen Gewichten und der Möglichkeit zur einfachen Eigenballastierung. Neue Lösungen gibt es auch rund um die Wasser- und Additivberieselung: Sie überzeugt mit großen Tanks, einer serienmäßigen Druckbetankung, einem großen Zusatzwassertank, der auch als Ballast genutzt werden kann und einer neuartigen, ebenso komfortablen wie effizienten Additivaufbereitung.

Die HP-Serie wird in verschiedenen Basisversionen (HP 180 / HP 180i und HP 280 / HP 280i) mit Einsatzgewichten zwischen 8 t und 28 t verfügbar sein. Die Modelle werden weltweit passend zu den regional nachgefragten Gewichtsklassen und Ausstattungsvarianten bereitgestellt – immer unter Beachtung der jeweils lokal gültigen Emissionsregelungen. Ein breites Spektrum an Optionen reicht von Klassikern wie der Reifenfüllanlage oder dem Kantenandrück- und Schneidgerät bis zu Neuheiten wie der Anti-Schlupf-Regelung für optimale Traktion.

Neben den geteilten Vibrationsbandagen bietet Hamm nun auch geteilte Oszillationsbandagen an. Sie verknüpfen die Vorteile der Oszillation mit dem Mehrwert einer geteilten Bandage. Im Einzelnen bedeutet das: Dank der Oszillation liefern diese Bandagen bei der Verdichtung auf Brücken, von dünnen Schichten, im schwingungssensiblen Umfeld oder bei kritischen Temperaturen beste Ergebnisse. Durch die Teilung der Bandage eignen sie sich ideal für anspruchsvolle Aufgaben wie die Verdichtung schwer verdichtbarer Asphalte oder kurviger Strecken.Einsatz der geteilten Oszillationsbandagen von Hamm

In den geteilten Oszillationsbandagen arbeitet in jeder Hälfte eine separate, mechanisch unabhängige Oszillations-Einheit. Eine integrierte Regelung passt die Rotationsgeschwindigkeiten der Bandagenhälften aneinander an. Die Synchronisation erfolgt dabei elektrohydraulisch. Da das System schnell und präzise reagiert, ist die synchrone Schwingung der beiden Bandagenhälften in jeder Situation gewährleistet. Das mindert die Gefahr von Rissen oder der Materialverschiebung des Asphalts und ist letztlich ein großer Qualitätsvorteil. Zudem wurde das Antriebskonzept weiter optimiert, weshalb die Oszillationsbandagen der nächsten Generation komplett wartungsfrei sind.

Mit dem VIO-Verdichtungsmesser schließlich erweitert der Hersteller die Palette an Modulen zur Verdichtungsmessung und -dokumentation um die Möglichkeit zur Messung der Verdichtung im Oszillationsmodus. Das bedeutet, dass Hamm-Walzen nun auch bei FDVK-Anwendungen mit Oszillation ihre Überfahrten nachvollziehbar dokumentieren können. Das System ist ab sofort für die VIO-Walzenzüge H 7i VIO und H 13i VIO verfügbar.

Bauma: FS.1011